Düfte begegnen uns täglich: in Parfüm, Kosmetik, Waschmitteln oder Raumdüften. Und plötzlich reagiert unser System: körperlich und/oder emotional. Warum ich bereits als Kind unter künstlichen Düften litt und wie ich heute damit umgehe. Weniger Duft, mehr Klarheit: Warum immer mehr Menschen auf synthetische Duftstoffe verzichten
Wusstest du das künstliche Alltags-Duftstoffe bedenkliche "Nebenwirkungen" für Gesundheit und Hormone haben können?
Ein Großteil der im Alltag verwendeten Kosmetik oder Reinigungsprodukte enthalten synthetische Duftstoffe. In der Zutatenliste erscheinen sie oft einfach als „Parfum“ oder „Fragrance“, ohne dass genau sichtbar ist, welche einzelnen Stoffe enthalten sind.
Möge dieser Artikel dazubeitragen, mehr Wissen über die Verbreitung bedenklicher Duftstoffe bringen & sensible Menschen vor unangenehmen Situationen und Gesundheitsrisiken bewahren.
Warum künstliche Duftstoffe zunehmend kritisch betrachtet werden
Einige synthetische Duftstoffe stehen im Verdacht, Allergien auszulösen, die Atemwege zu reizen oder das Hormonsystem zu beeinflussen. Besonders sensible Menschen (und Tiere) leiden unter diesen "Nebenwirkungen".
Dein Körper nimmt Duftstoffe nicht nur über die Haut, sondern auch über die Atemwege auf. Der Geruchssinn ist direkt mit Bereichen im Gehirn verbunden,
die Emotionen und Hormone steuern, und damit Düfte unser Nervensystem und Wohlbefinden beeinflussen.
Können Duftstoffe das Hormonsystem beeinflussen?
Einige Inhaltsstoffe zählen zu den sogenannten endokrinen Disruptoren. Das sind Stoffe, die hormonähnliche Wirkungen im Körper auslösen oder natürliche Hormonprozesse stören können.
Wie stark diese Stoffe wirken, hängt von Menge, Häufigkeit der Anwendung und individueller Sensibilität ab.
Wie ich bereits als junges Mädchen unter künstlichen Düften litt
Ich erinnere mich, wie ich als junges Mädchen fast täglich unter Kopfschmerzen litt. Als ich älter wurde stellte ich fest, dass dies besonders häufig dann auftrat, wenn mein Umfeld Haarspray oder Parfüm benutzten und ich Zigarettenrauch ausgesetzt war.
Meine intuitive Körperweisheit wird heute von Studien belegt.
Warum ich Umarmungen manchmal "bereuhe"
Es ist wie beim Rauchen (auch von E-Zigaretten), der Geruch/die Wirkung beeinflusst nicht nur die konsumierende Person, sondern verteilt sich auf deren Umgebung.
Da Duft erstmal unsichtbar ist, merke ich bei einer Umarmung leider erst in dem Moment der Berührung, dass die Person Parfüm trägt - und dann klebt dieser Geruch an mir und ich atme ihn - bis ich mich waschen kann - unfreiwillig ein, was mir bei mir starke Kopfschmerzen verursacht.
Das Räuchern der sprituellen Szenen und mögliche Folgen
In der meist "parfümfreien" Yogawelt fühle ich mich daher so wohl :) Wobei mich hier die verschiedenen Rauchquellen herausfordern: Räucherstäbchen, Palo Santo, Salbei,...
Denn so gut sie auch für mich riechen - mein Körper sagt: STOP!
Der Rauch enthält Feinstaub, Gase, flüchtige organische Verbindungen manchmal polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe.
Studien zeigen, dass in stark verrauchten Räumen – etwa in Tempeln mit dauerhaftem Räuchern – die Feinstoffbelastung deutlich erhöht sein kann.
Mein bewusster Umgang mit Düften
Es geht nicht darum, Düfte komplett zu vermeiden. Oft reagiert unser Körper sehr fein auf seine Umgebung – und manchmal bringt weniger oder natürlicher Duft mehr Balance.
Ich habe einen sehr feinen Geruchssinn und liebe Düfte - natürliche Düfte z. B. hochwertige reine ätherische Öle z. B. von Doterra/Young Living.
✨ Ich nutze Natürliche Düfte ganz bewusst um z. B. Fokus zu schärfen (pfefferminz), Stimmung anzuheben (Orange), mein Nervensystem zu beruhigen (Lemongrass). ✨
Einladung zu mehr Körperbewusstsein
Wenn du lernst, wieder stärker auf deinen Körper zu hören, spürst du oft klarer, was dir wirklich gut tut.
In meiner Arbeit verbinde ich Embodiment, Körperwahrnehmung und Energiearbeit, damit Frauen ihre eigene innere Balance wieder bewusster wahrnehmen können.
✨ Wenn du dich wieder tiefer mit deinem Körper verbinden möchtest, begleite ich dich gerne ein Stück auf deinem Weg im Coaching oder mit (sinnlicher) Massage.
✨ Du bist richtig! Du bist wichtig! ✨
Herzraum Grüße
Deine Melina
10 Duftstoffe in Kosmetik, die kritisch diskutiert werden
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Phthalate (z. B. DEP) – Duftstabilisatoren, möglicherweise hormonell wirksam
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Galaxolid – synthetischer Moschusduft
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Tonalid – Moschusverbindung, kann sich im Körper anreichern
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Lilial – inzwischen in der EU verboten
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Hydroxycitronellal – häufiger Allergieauslöser
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Cinnamal – kann Hautreizungen verursachen
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Isoeugenol – bekannter Duftstoff-Allergen
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Coumarin – kann empfindliche Haut reizen
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Limonene – kann oxidiert allergen wirken
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Linalool – mögliches Allergen nach Oxidation
Checkliste: Woran erkennt man natürliche Parfüms?
✓ Duftstoffe stammen aus ätherischen Ölen oder Pflanzenextrakten
✓ Inhaltsstoffe sind vollständig aufgelistet
✓ Naturkosmetik-Zertifizierungen vorhanden
✓ Alkoholbasis aus pflanzlichem Alkohol
✓ kurze und transparente Inhaltsstoffliste
Vorsicht bei:
– nur der Angabe „Parfum“ oder „Fragrance“
– sehr langen Duftstofflisten
– extrem langanhaltenden synthetischen Düften
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